Produktionsfit 2026

Produktionsfit 2026

– Bericht von e:ndlich CEO Alexander Weber –

Am 22.07.2026 durfte ich an der Veranstaltung „Digitale Produktion“ des Instituts Digital Production Management (IDPM) der Hochschule Ansbach teilnehmen.

Mein Dank gilt Prof. Dr.-Ing. Jürgen Göhringer und dem gesamten Organisationsteam für eine hervorragend organisierte Veranstaltung mit vielen spannenden Gesprächen und praxisnahen Vorträgen.

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Verschiedene Referenten – Ein Gesamtbild

Besonders beeindruckt hat mich, dass sich die Beiträge der verschiedenen Referenten zu einem gemeinsamen Gesamtbild zusammengefügt haben.

Robin Englmann zeigte eindrucksvoll, wo mittelständische Unternehmen heute in der digitalen Transformation tatsächlich stehen und welche Hürden in der Praxis bestehen.

Thomas Hinz von Siemens beschrieb die Entwicklung „von Daten zu Entscheidungen“ und machte deutlich, dass KI ihren größten Nutzen dort entfaltet, wo sie operative Entscheidungen unterstützt.

Christoph Funken verdeutlichte, dass Digitalisierung mit strukturierten Daten, nachvollziehbaren Prozessen und einem technischen Gedächtnis beginnt. Bastian Thomas zeigte, wie Instandhaltung strategisch aufgebaut werden kann, bevor Condition Monitoring, Predictive Maintenance und KI sinnvoll eingesetzt werden. Lugh Vergenz spannte den Bogen weiter zu KI als kollektivem Gedächtnis der Instandhaltung.

Auch die Praxisbeispiele von Credular, Remberg, MB connect line und insbesondere Matthias Kohlbrand von der COSMINO AG machten deutlich, dass Transparenz über Produktionsprozesse die Voraussetzung für nachhaltige Verbesserungen ist. Erst wenn Verschwendung sichtbar wird, kann sie systematisch reduziert werden.

e:ndlich Beitrag
„AI Cloud Application for Predictive Maintenance – A Hitchhiker’s Guide“

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Ich freue mich besonders, dass wir mit unserem eigenen Beitrag ebenfalls Teil des Programms sein durften.
Unter dem Titel „AI Cloud Application for Predictive Maintenance – A Hitchhiker’s Guide“ stellte Martin Zeus die Ergebnisse unseres Forschungsprojekts KIOekoSys vor und zeigte anhand konkreter Anwendungsfälle, wie KI bereits heute in industriellen Szenarien sinnvoll eingesetzt werden kann.

Für mich ergab sich aus dem gesamten Tag ein klarer roter Faden:

Digitalisierung beginnt nicht mit KI.
Sie beginnt mit belastbaren Stammdaten, aktueller Dokumentation, transparenten Prozessen und einer gemeinsamen Wissensbasis.

Erst darauf aufbauend entstehen:

    • Transparenz
    • belastbare Kennzahlen
    • digitale Zwillinge
    • Predictive Maintenance
    • und schließlich KI-gestützte Entscheidungen

Genau an dieser Stelle sehen wir auch unsere zukünftige Positionierung.

Mit unserer Operational Intelligence Platform (Ergebnisse aus dem Forschungsprojekt KIOekoSys) verbinden wir Maschinen-, Prozess- und Unternehmensdaten mit Fachwissen zu einer gemeinsamen Wissensbasis. Ziel ist es, operative Zusammenhänge transparent zu machen und daraus fundierte Entscheidungen abzuleiten.

Darauf baut ePlan, unsere im Forschungsprojekt KI4CoSchedule entwickelte KI-gestützte Produktionsplanung, auf. Sie unterstützt Unternehmen dabei, Produktionsabläufe zu simulieren, Engpässe frühzeitig zu erkennen und datenbasierte Handlungsempfehlungen für die Produktionsplanung zu erzeugen.

Kurz zusammengefasst:

Aus Maschinendaten entsteht Wissen.
Aus Wissen entstehen bessere operative Entscheidungen.

Vielen Dank an alle Referenten, Aussteller und Gesprächspartner für den offenen Austausch. Ich freue mich auf die Fortsetzung vieler spannender Gespräche und möglicher gemeinsamer Projekte.